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Unsere Fachanwälte für Familienrecht helfen bei Streitigkeiten um Unterhalt

Sie haben Fragen zum Unterhaltsrecht? Die auf Familienrecht spezialisierten Anwälte der Anwaltssozietät Prof. Dr. Tondorf, Böhm und Leber in Düsseldorf sind bereits seit Jahren Experten für die unterschiedlichsten Probleme des Ehegattenunterhalts, Kindesunterhalts und Elternunterhalts.

Das Unterhaltsrecht ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt. Aber wer ist gegenüber wem gesetzlich zum Unterhalt verpflichtet? Die Fachanwälte für Familienrecht unserer Düsseldorfer Kanzlei geben gerne einen Überblick. Vereinbaren Sie mit uns einen unverbindlichen Beratungstermin zu Themen wie Unterhaltsanspruch, Unterhaltspflicht, Trennungsunterhalt und Düsseldorfer Tabelle . Auch zu Ihrem Recht auf Selbstbehalt und anderen Fragen, die für Eltern und Kind wichtig sind, beraten wir Sie gerne.

Hier reißen wir schon einmal die häufigsten Fragen in diesem Rechtsgebiet an.

Wer muss wem Unterhalt zahlen?

Zunächst sind die Ehegatten untereinander zum Unterhalt verpflichtet, genauso wie eingetragene Lebenspartner und Verwandte in gerader Linie. Das bezieht sich besonders auf den Kindesunterhalt und den Elternunterhalt. Auch Partner aufgelöster Ehen und aufgelöster eingetragener Lebenspartnerschaften sind zu einem angemessenen Unterhalt verpflichtet. Eltern eines nichtehelichen Kindes unterliegen grundsätzlich ebenso der Verpflichtung zu einer Unterhaltszahlung. Wichtig zu verstehen ist, dass es nach dem Gesetz keinen einheitlichen Unterhaltsanspruch gibt, sondern verschiedene Anspruchsgrundlagen mit unterschiedlichen Voraussetzungen. Unter anderem gibt es immer wieder neue Rechtsprechungen des Bundesgerichtshofs (BGH).

Das Unterhaltsrecht bei Trennung und Scheidung sowie Unterhaltsansprüche der nichtehelichen Mutter sowie Ansprüche auf Kindesunterhalt bilden einen Schwerpunkt der Familienrechtspraxis der Anwaltssozietät Prof. Dr. Tondorf, Böhm und Leber in Düsseldorf. Der Unterhaltsanspruch in Familiensachen umfasst alle Unterhaltsansprüche aus dem Bereich des Ehegattenunterhalts und Verwandtenunterhalts sowie Ansprüche nicht miteinander verheirateter Eltern. Unsere Fachanwälte für Familienrecht beraten Unterhaltspflichtige und Unterhaltsberechtigte, berechnen den Unterhalt auf Basis des monatlichen Nettoeinkommens des unterhaltspflichtigen Elternteils. Ein Rechtsanwalt im Familienrecht wird Faktoren wie Einkommen, Kindergeld und andere finanzielle

Unterstützungen einbeziehen, um die Höhe des zahlenden Unterhalts und des notwendigen Selbstbehalts in einem rechtssicheren Verfahren zu ermitteln.

Beim Kindesunterhalt ist zwischen dem Unterhaltsanspruch des minderjährigen Kindes und dem Unterhaltsanspruch volljähriger Kinder zu unterscheiden. Bei minderjährigen Kindern besteht eine Barunterhaltspflicht des nicht betreuenden Elternteils. Demgegenüber entfällt beim volljährigen Kind ein Betreuungsbedarf, sodass für den Unterhaltsanspruch des volljährigen Kindes grundsätzlich beide Elternteile haften.

Leben die Eltern getrennt, leistet der Elternteil, bei dem ein minderjähriges Kind lebt, den Kindesunterhalt als Naturalunterhalt in Form von Kost und Logis. Der andere Elternteil ist hingegen zur Zahlung von Barunterhalt verpflichtet – unabhängig vom Einkommen des Elternteils, bei dem das Kind lebt. Haben die Eltern ein Wechselmodell vereinbart, bei dem die Kinder zu gleichen Teilen beim Vater und bei der Mutter leben, zahlen beide Eltern Unterhalt.

Wie lässt sich der Kindesunterhalt berechnen?

Die Höhe des Zahlbetrags richtet sich in der Regel nach der sogenannten Düsseldorfer Tabelle. Die Düsseldorfer Tabelle enthält Leitlinien für den Unterhaltsbedarf von Unterhaltsberechtigten. Die Düsseldorfer Tabelle ist dafür die Grundlage, um Alimente für das Kind durch die Eltern (auch Ex-Partner und Ex-Ehegatten) zu ermitteln. Die Düsseldorfer Tabelle wird regelmäßig neu angepasst. Dabei stehen unter anderem Nettoeinkommen, Lebensalter des Kindes und Kindergeld im Fokus. Daraus folgt die Berechnung des Barunterhalts für das Kind nach der entsprechenden Einstufung der Düsseldorfer Tabelle.

Unterhaltspflichtigen und Unterhaltsberechtigte sollten den Unterhalt unter Angabe ihrer finanziellen Verhältnisse (Nettoeinkommen) durch einen Rechtsanwalt berechnen lassen. Um den zutreffenden Unterhalt zu berechnen wird der Rechtsanwalt auch Einkommen wie das Kindergeld oder sonstige Einkünfte wie zum Beispiel Ausbildungsvergütungen in rechtlich zutreffender Form berücksichtigen.

Wie lange müssen Eltern Unterhalt für ein Kind zahlen?

Sind die Kinder minderjährig, ist der Kindesunterhalt auf jeden Fall in voller Höhe zu leisten. Eltern sind aber auch gesetzlich verpflichtet, den Lebensunterhalt ihrer Kinder so lange zu sichern, bis diese auf eigenen Beinen stehen können. Das ist in der Regel erst nach der allgemeinen Schulausbildung, einer beruflichen Ausbildung oder dem Studium der Fall. Daher muss entsprechend auch bei volljährigen Kindern Geld gezahlt werden, bis das Kind über eigenes Einkommen verfügt.

Ist ein Kind beispielsweise aufgrund einer Behinderung oder Krankheit nicht in der Lage, selbst für seinen Lebensunterhalt zu sorgen, kann das Recht auf eine Unterhaltsleistung zur sozialen Absicherung auch nach Erreichen des 18. Lebensjahres unbegrenzt weiter bestehen.

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Was ist vom Unterhalt abgedeckt?

Getrennt lebende Eltern müssen für ihre Kinder im jeweiligen Haushalt Unterhalt zahlen, der auf Grundlage der Düsseldorfer Tabelle berechnet wird. Mit diesen Unterhaltskosten sind die regelmäßigen Lebenshaltungskosten der Kinder ab der Geburt durch Vater oder Mutter abgedeckt. Unter Umständen kann es aber sein, dass zusätzlich zum normalen Unterhalt die Kosten für bestimmte Aufwendungen anteilig übernommen werden müssen. Was genau als Sonderbedarf oder Mehrbedarf beim Kindesunterhalt gilt, wird von den Gerichten sehr unterschiedlich beurteilt, kann aber natürlich mit dem Anwalt besprochen werden.

Wie lassen sich Trennungsunterhalt und nachehelicher Unterhalt berechnen?

Der Ehegattenunterhalt wird auch bei Trennung und Scheidung fällig. Der Ehegatte, der ein höheres Einkommen als der andere Partner hat, muss diesem unter bestimmten Voraussetzungen Ehegattenunterhalt zahlen. Dabei ist beim Ehegattenunterhalt zwischen dem Trennungsunterhalt und dem nachehelichen Unterhalt (Geschiedenenunterhalt, Scheidungsunterhalt) zu unterscheiden.

Der Trennungsunterhalt fällt für die Zeit von der Trennung bis zur rechtskräftigen Scheidung an. Demgegenüber entsteht ein etwaiger Anspruch auf nachehelichen Unterhalt erst nach der der Scheidung. Beide Unterhaltsansprüche sind rechtlich selbstständig, müssen also jeweils gesondert geltend gemacht werden. Die Berechnung der Alimente ist dagegen in beiden Fällen (Trennungsunterhalt und Scheidungsunterhalt) grundsätzlich für die Unterhaltspflichtigen beim Ehegattenunterhalt gleich.

Unterhaltsberechtigte und Unterhaltsverpflichtete können die Ansprüche durch einen Fachanwalt für Familienrecht berechnen lassen. Unter anderem das bereinigte Nettoeinkommen ist die finanzielle Basis dafür.

Rechtsanwälte werden außerdem entsprechende BGH-Urteile für die Berechnung von Trennungsunterhalt und Ehegattenunterhalt heranziehen. Berufsbedingte Aufwendungen können beim Ehegattenunterhalt (wie auch beim Kindesunterhalt) angerechnet werden. Zudem spielt der Selbstbehalt eine wichtige Rolle.

Vereinbaren Sie jetzt gerne einen Beratungstermin.

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Warum sollte man den vereinbarten Unterhalt beurkunden lassen?

Wenn der Unterhaltsverpflichtete Trennungsunterhalt, Ehegattenunterhalt oder Kindesunterhalt zahlt, gibt es kein Problem. Was aber, wenn der Partner die Unterhaltspflicht bestreitet oder einfach nicht zahlt? Dann sollte ein Unterhaltstitel erwirkt werden. Ein Unterhaltstitel dokumentiert die Unterhaltspflicht und bildet die Grundlage, den Unterhaltsanspruch notfalls mit Hilfe des Gerichtsvollziehers zwangsweise zu vollstrecken.

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Wer hat Anspruch auf einen Unterhaltsvorschuss?

Alleinerziehende Eltern, die keinen oder nicht regelmäßig Unterhalt von dem anderen unterhaltspflichtigen Elternteil erhalten, können einen Unterhaltsvorschuss für die Alimente der gemeinsamen Kinder beantragen. Meistens ist es die Mutter, die den Vorschuss auf den Kindesunterhalt beantragt. Unter bestimmten Voraussetzungen besteht bis zum vollendeten 18. Lebensjahr ein Anspruch darauf. Der BGH hat mehrfach herausgestellt, welche Regeln dabei gelten. Wir beraten Sie hierzu gerne.

Alleinerziehende erziehen ihre Kinder meist unter erschwerten Bedingungen und müssen viel mit einem oftmals geringen Nettoeinkommen bezahlen. Die Situation verschärft sich noch, wenn das Kind keinen oder nicht regelmäßig Unterhalt von dem anderen Elternteil erhält oder dieser nicht rechtzeitig gezahlt wird. Diese besondere Lebenssituation soll mit Alimenten nach dem Unterhaltsvorschussgesetz erleichtert werden.

Sie haben Fragen zum Unterhaltsrecht? Dann sprechen Sie uns an und vereinbaren Sie hier einen unverbindlichen Beratungstermin mit unseren Fachanwälten für Familienrecht.

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