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Der Strafverteidiger unserer Düsseldorfer Kanzlei lässt Sie nicht im Stich

Sie werden einer Straftat verdächtigt oder Ihnen droht Untersuchungshaft? Sie brauchen schnellstmöglich den Rat eines Anwalts fürs Strafrecht?

Gregor Leber, der Fachanwalt für Strafrecht unserer Anwaltssozietät Prof. Dr. Tondorf, Böhm und Leber in Düsseldorf verfügt über viele Jahre Erfahrung mit den unterschiedlichsten strafrechtlichen Fallgestaltungen - und ist im Notfall sofort für Sie da.

Das Strafrecht begrenzt die Rechte eines jeden Bürgers. Dies zeigt sich am stärksten bei denjenigen, die sich in Untersuchungshaft befinden. Aufgabe der Strafverteidigung ist es, die Rechte des Bürgers zu wahren und ihn vor unrechtmäßigen strafrechtlichen Sanktionen zu schützen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Strafverteidigung ist es, dass der Rechtsanwalt frühzeitig kontaktiert wird. Keiner, auch nicht derjenige, der sich für unschuldig hält, sollte sich der Illusion hingeben, den Ermittlungsbehörden auf sich allein gestellt Paroli bieten zu können. Deshalb haben wir für Sie ein Notfalltelefon eingerichtet

So vertreten wir Sie im Strafrecht

Gregor Leber verteidigt Mandanten seit 1995 erfolgreich in Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen sowie bundesweit auf allen Gebieten des Strafrechts und des Ordnungswidrigkeitenrechts. Er übernimmt die Verteidigung vor Gericht im Ermittlungsverfahren und Hauptverfahren in allen Bereichen des Strafrechts, insbesondere im Verkehrsstrafrecht, Wirtschaftsstrafrecht sowie im Steuerstrafrecht (bei Selbstanzeige und Steuerhinterziehung).

Ob Sie nach einer Verhaftung, in einem laufenden Verfahren oder in einer Berufung begleitet werden müssen oder einen Ansprechpartner bei einer Durchsuchung oder Ladung brauchen: Unserer Kanzlei in Düsseldorf vertritt Sie in allen Strafverfahren. Dazu gehören auch Fragen rund um Erpressung, Diebstahl, Drogen, Verkehrsstrafrecht, Urkundenfälschung, Sexualstrafrecht, Körperverletzung und Mord.

 

Sie haben Fragen zum Strafrecht?

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Wer kommt in Untersuchungshaft?

Wird der Betroffene einer Straftat verdächtigt, kann er durch eine richterliche Anordnung bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen (Fluchtgefahr, Verdunklungsgefahr oder Wiederholungsgefahr) schon während des Strafverfahrens in Haft kommen. Die Untersuchungshaft darf nur von einem Richter durch Haftbefehl und ein Ersuchen um Aufnahme zum Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet werden. Dem geht in aller Regel eine Festnahme durch die Polizei oder die Staatsanwaltschaft voraus. Der Beschuldigte muss einem Haftrichter vorgeführt werden. Verdächtige sollten ohne Strafverteidiger keine Aussagen machen, sondern schnellstmöglich einen Fachanwalt für Strafrecht mandatieren, ganz gleich um welches Delikt es sich handelt.

Wer darf Untersuchungshaft anordnen?

Eine Untersuchungshaft wird stets durch einen Richter in schriftlicher Form angeordnet. Die Untersuchungshaft darf gegen den Beschuldigten laut der Strafprozessordnung angeordnet werden, wenn er der Tat dringend verdächtig ist und ein Haftgrund besteht. Sie darf nicht angeordnet werden, wenn sie zu der Bedeutung der Sache und der zu erwartenden Strafe oder Maßregel der Besserung und Sicherung außer Verhältnis steht. Erste Voraussetzung ist, dass der Beschuldigte der Straftat in hohem Maße verdächtig ist. Dieser dringende Tatverdacht bedeutet einen hohen Grad von Wahrscheinlichkeit, dass dem Beschuldigten die schuldhafte Begehung der Tat nachgewiesen werden kann.

Wie lange ist eine Untersuchungshaft möglich?

Die Untersuchungshaft ist keine vorweggenommene Strafe, sondern soll lediglich das Strafverfahren sichern. Die Untersuchungshaft darf aber nicht unendlich aufrechterhalten werden, nur weil die Ermittlungen nicht voranschreiten. Grundsätzlich beträgt die maximale Dauer der Untersuchungshaft sechs Monate.

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Wer stellt einen Durchsuchungsbeschluss aus?

Der Staatsanwaltschaft steht die Hausdurchsuchung als Mittel zur Beschaffung von Beweismitteln zur Verfügung. Hausdurchsuchungen dienen sowohl als präventive Maßnahme, also um zukünftige Straftaten zu verhindern, als auch als repressive Maßnahme, um bereits begangene Straftaten aufzuklären. Die Anordnung wird durch den zuständigen Ermittlungsrichter, bei Gefahr im Verzug auch durch die Staatsanwaltschaft oder durch ihre Ermittlungspersonen vorgenommen.

Was darf die Polizei bei einem Durchsuchungsbeschluss?


Art. 13 Grundgesetz stellt die Unverletzlichkeit der Wohnung sicher. Daher gelten für die Hausdurchsuchung besondere Vorschriften. Denn es handelt sich hier immer um einen schwerwiegenden Eingriff in die Privatsphäre des Betroffenen. Dieser ist nicht verpflichtet, an der Hausdurchsuchung in irgendeiner Form mitzuwirken, und hat das Recht, anwesend zu sein sowie einen Zeugen hinzuzuziehen. Auch wenn keine Zeit mehr ist, einen Rechtsanwalt bei einer Hausdurchsuchung hinzuziehen, sollten Betroffene sich nicht in Diskussionen verstricken lassen. Ob die Durchsuchung und die Beschlagnahme von Gegenständen rechtmäßig waren, kann in Ruhe durch einen Rechtsanwalt nach der Durchsuchung geklärt werden.

Ist der Konsum von Drogen verboten?

Der Konsum illegaler Drogen allein ist nicht strafbar, wenn auch nicht zu empfehlen. Besonderheiten bestehen im Straßenverkehr. Jeglicher Drogenkonsum führt zu einer eingeschränkten Fahrtüchtigkeit. Es reicht allerdings auch ein nachgewiesener Konsum (auch wenn man dabei nicht im Straßenverkehr angetroffen wird) oder der Besitz, Erwerb ohne nachgewiesenen Konsum aus, um die Fahreignung prüfen zu lassen. Das gilt auch für den Transport illegaler Drogen im eigenen Fahrzeug. Dann kann Ihnen auch der Führerschein entzogen werden.

Was droht bei Drogenbesitz?

Der Besitz, der Erwerb und die Herstellung von Drogen sind grundsätzlich strafbar. Es ist allerdings sehr schwer in einem Strafverfahren zu beweisen, dass man nur konsumiert hat, da von einem vorherige Drogenbesitz beziehungsweise Erwerb ausgegangen wird. Grundsätzlich gilt für Drogenbesitz eine Strafandrohung von bis zu fünfzehn Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe. Das genaue Strafmaß für Drogenbesitz hängt aber auch davon ab, in welcher Menge der Täter Betäubungsmittel in Besitz hatte.

Wichtig ist, sich frühzeitig von einem Rechtsanwalt bei Drogenstraftaten beraten zu lassen, natürlich auch dann, wenn die Fahrerlaubnis nach einer Verkehrskontrolle im Zusammenhang mit Drogen entzogen werden soll. Wichtig zu wissen ist, dass die Hilfe zum Besitz und zum Umgang mit illegalen Drogen ebenfalls strafbar ist. Ein Beispiel: Sie verleihen Geld, um Drogen zu kaufen, oder erlauben, illegale Betäubungsmittel in Ihrem Auto zu transportieren.

 

Weitere Informationen zu Drogendelikten im Sinne der Betäubungsmittelgesetzes finden Sie hier.

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Wer muss Steuerhinterziehung beweisen?

Der Bundesfinanzhof hat mehrfach betont, dass das Finanzamt den Tatbestand der Steuerhinterziehung nach den Verfahrensvorschriften der Abgabenordnung und Finanzgerichtsordnung prüfen und feststellen muss. Das Finanzamt beziehungsweise das Finanzgericht müssen sich danach eine eigene Überzeugung vom Vorliegen der Steuerhinterziehung bilden. Das bedeutet, dass keine vernünftigen Zweifel an ihrem Vorliegen bestehen dürfen. Das Finanzamt muss die Steuerhinterziehung also genau darlegen und trägt im Streitfall das Risiko, dass sich die Hinterziehung nicht zweifelsfrei beweisen lässt.

Was droht bei Steuerhinterziehung?

Eine Steuerhinterziehung ist im deutschen Steuerrecht kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Es drohen Geldstrafen und in schweren Fällen Freiheitsstrafen bis zu zehn Jahren. Die Steuerhinterziehung ist grundsätzlich eine Steuerstraftat. Nur bei einer leichtfertigen Steuerverkürzung wird das Vergehen als Ordnungswidrigkeit bewertet.

Mit einer Strafbefreiung kann der Täter nur rechnen, wenn die Steuerhinterziehung weniger als 50.000 Euro beträgt. In diesen Fällen erfolgt eine Nachzahlung der unterschlagenen Steuer plus sechs Prozent Hinterziehungszinsen. Das Strafmaß ist abhängig von der Höhe der hinterzogenen Steuern. Ab einer Steuerhinterziehung über 100.000 Euro droht eine Freiheitsstrafe, bei Beträgen in Millionenhöhe wird diese meist auch nicht mehr zur Bewährung ausgesetzt werden.

Unser Fachanwalt für Strafrecht, Gregor Leber, ist versiert im gesamten Steuerrecht und Wirtschaftsstrafrecht, berät bei der Selbstanzeige und arbeitet auch mit Steuerberatern zusammen. Bei seiner Arbeit kommt es regelmäßig zu Überschneidungen mit dem Erbrecht, das in unserer Anwaltssozietät Prof. Dr. Tondorf, Böhm und Leber ebenfalls von einem erfahrenen Fachanwalt bearbeitet wird.

 

Sie haben Fragen? Dann sprechen Sie uns an und vereinbaren Sie hier einen unverbindlichen Beratungstermin zum Thema Steuerstrafrechthinterziehung .

Was darf ein Strafverteidiger?

Der Strafverteidiger wird alles Mögliche im Strafverfahren dafür tun, um seinen Mandanten vor strafrechtlichen Konsequenzen zu bewahren - beziehungsweise die Sanktionen so gering wie möglich zu halten. Die Grenzen der Strafverteidigung sind durch Strafvorschriften gezogen. Sie verbieten unter anderem die Strafvereitelung. Die Grundregel lautet, dass der Anwalt sich nicht strafbar macht, wenn er sich vor Gericht zulässiger Mittel bedient. Der Rechtsanwalt – und ganz besonders der Strafverteidiger – ist zwar einseitiger Interessenvertreter, der dem Wohl seines Mandanten verpflichtet ist. Trotzdem darf er nicht die Unwahrheit sagen.

Was kostet ein Strafverteidiger?

Das Honorar für einen Rechtsanwalt im Strafrecht (auch für einen Fachanwalt) richtet sich grundsätzlich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Welche Gebühren anfallen, bestimmt sich danach, in welchen Verfahrensabschnitten der Rechtsanwalt tätig wird (Ermittlungsverfahren, Hauptverhandlung, Berufung). Im RVG ist für die einzelnen Tätigkeiten ein Gebührenrahmen vorgesehen, innerhalb dessen sich die jeweilige Gebühr bewegt.

In vielen Fällen wird in Strafsachen auch eine schriftliche Vergütungsvereinbarung getroffen, da die gesetzlichen Gebühren häufig in keiner Relation zu dem Arbeits- und Zeitaufwand des Anwalts stehen. Der Anwalt vertritt rechtlich vor den Gerichten, kommuniziert mit der Staatsanwaltschaft, kennt das gesamte Strafprozessrecht und übernimmt gegebenenfalls die Abwicklung mit der Rechtsschutzversicherung.

Was ist eine Pflichtverteidigung?

Als Pflichtverteidiger bezeichnet man im deutschen Strafprozess einen durch das Gericht dem Beschuldigten beigeordneten Strafverteidiger. Der Gegensatz ist der Wahlverteidiger. Die Beiordnung erfolgt dabei auf Antrag oder von Amts wegen, um sicherzustellen, dass die Verfahrensrechte des Beschuldigten gewahrt werden. Der Beschuldigte darf sich seinen Pflichtverteidiger aussuchen.

anwalte der anwaltssozietaet bei der besprechung eines neuen falles

Wer zahlt den Pflichtverteidiger?

Wird ein Verteidiger bestellt, erhält dieser zwar seine Gebühren aus der Staatskasse. Im Fall einer Verurteilung werden diese Gebühren jedoch – als Teil der Verfahrenskosten – zurückverlangt. Die Pflichtverteidigergebühren sind geringer als die Gebühren des Wahlverteidigers, sodass auch Pflichtverteidiger eine weitere Vergütung bis zur Höhe der Wahlverteidigervergütung vom Mandanten verlangen können. Besser ist es also, von vornherein auf einen selbst gewählten Rechtsanwalt für Strafrecht zu setzen und ein Vertrauensverhältnis zum Wahlverteidiger aufzubauen.

Wer sucht den Pflichtverteidiger aus?

Sollte das Gericht die Notwendigkeit einer Pflichtverteidigung feststellen, hat man die Wahl, selbst einen geeigneten Rechtsanwalt auszusuchen oder sich einen vom Gericht ausgewählten Verteidiger beiordnen zu lassen.

Speziell für die Erste Hilfe in Straf- und Bußgeldsachen hat die Kanzlei Prof. Dr. Tondorf, Böhm und Leber in Düsseldorf ein Notfalltelefon außerhalb der Bürozeiten eingerichtet. Unter 01525 7857150 erreichen Betroffene Rechtsanwalt Gregor Leber direkt und persönlich.

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