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Unser erfahrener Fachanwalt für Strafrecht hilft bei Verstößen gegen das BtMG

Ihnen wird ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen? Oder es droht Ihnen der Führerscheinentzug wegen Drogen am Steuer? Unsere auf Strafrecht spezialisierte Kanzlei Prof. Dr. Tondorf, Böhm und Leber in Düsseldorf berät seit Jahren bei allen Problemen mit dem Betäubungsmittelgesetz.

Nach dem Betäubungsmittelgesetz sind unter anderem Anbau, Herstellung, Erwerb, Besitz und Handel mit Betäubungsmitteln unter Strafe gestellt. Je nach Schwere der Tat drohen empfindliche Strafen - zum Teil bis zu 15 Jahre Gefängnis. Beim Vorwurf eines Verstoßes gegen das BtMG sollten Sie sich zügig mit einem Rechtsanwalt beraten, der als Strafverteidiger im Bereich des BtMG und des Betäubungsmittelstrafrechts Erfahrung hat.

Die Leistungen unserer Düsseldorfer Kanzlei im Rahmen des Betäubungsmittelgesetzes

Unser renommierter Strafverteidiger Gregor Leber vertritt Mandanten in jedem Fall eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und hat dabei auch die angrenzenden Rechtsgebiete im Blick. Für den erfahrenen Rechtsanwalt ist es wichtig, die Straftat beispielsweise im Zusammenhang mit der Fahrerlaubnis zu sehen und Sie hinsichtlich der verkehrsrechtlichen Auswirkungen und des Umgangs mit der Führerscheinstelle zu beraten.

Vereinbaren Sie hier einen zeitnahen Termin mit unserem Strafverteidiger Gregor Leber. Für Notfälle in Strafsachen hat die Kanzlei Prof. Dr. Tondorf, Böhm und Leber ein Notfalltelefon mit der Rufnummer 0211 864630 eingerichtet.

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Was fällt unter das Betäubungsmittelgesetz?

Das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) ist ein deutsches Bundesgesetz, das den generellen Umgang mit Betäubungsmitteln regelt. Betäubungsmittel im Sinne des BtMG und Drogen sind nicht gleichzusetzen. Alkohol, Nikotin und Coffein gelten als Drogen, sind vom BtMG aber nicht erfasst - im Gegensatz zu Crystal Meth, Kokain und Cannabis (Haschisch und Marihuana). Aber auch andere berauschende Substanzen verschiedener Pflanzen und Pilze unterliegen dem Betäubungsmittelgesetz.

Die häufigsten Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetzt gehen auf den unerlaubten Besitz oder den Handel von Crystal Meth, Kokain und Cannabis zurück. Der Konsum an sich steht nicht unter Strafe. Strafbar sind aber Herstellung, Verkauf und Besitz, sodass mit dem Konsum oft ein Fall im Sinne des Betäubungsmittelstrafrechts einhergeht. Der Wert der Substanzen, die konsumiert werden, ist unerheblich. Ein auf Betäubungsmittelstrafrecht spezialisierter Anwalt kann dem Betroffenen wichtige Hinweise für den Umgang mit den Behörden in einem Verfahren geben.

Droht bei einem Verstoß gegen das BtMG der Führerscheinentzug?

Wer beispielsweise mit THC im Blut Auto fährt, setzt seine Fahrerlaubnis aufs Spiel. Der gelegentliche Konsum von Cannabis führt nach einem aktuellen Urteil des Bundesverwaltungsgerichts nicht zwingend direkt zu einem Entzug der Fahrerlaubnis. Die Behörde muss vielmehr nach pflichtgemäßem Ermessen entscheiden, ob eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) einzuholen ist.

Bei der MPU („Idiotentest“) wird die die Fahreignung des betroffenen Fahrers überprüft. Den Führerschein erhält dieser erst nach bestandener MPU. Um festzustellen, ob eine Person Cannabis am Steuer konsumiert hat, muss das Vorkommen von THC im Blut über ein Gutachten nachgewiesen werden. Die meisten Gerichte in Deutschland orientieren sich an einem Grenzwert von einem Nanogramm aktiven THC pro Milliliter Blut. Generell gilt, dass Betroffene mindestens 24 Stunden nach dem Konsum von THC aufs Autofahren verzichten sollten, um den Straßenverkehr nicht zu gefährden. Aktives THC kann im Blut auch noch bis zu 72 Stunden nach dem Konsum durch ein Gutachten nachgewiesen werden.

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Was stellt das Betäubungsmittelgesetz unter Strafe?

Anhand der Einteilung in verschiedenen Mengenkategorien beurteilt ein Gericht die Schwere eines Betäubungsmitteldeliktes und legt die entsprechende Strafe fest. Das deutsche Betäubungsmittelrecht kennt drei verschiedene Mengenbegriffe. Diese sind nicht bezogen auf den Wert der Drogen.

  •  Eine geringe Menge umfasst höchstens drei Einheiten für den Konsum. Der Begriff „geringe Menge“ bezeichnet also die (Brutto-)Menge einer illegalen Droge, bis zu welcher nach dem BtMG von einer zwangsläufigen strafrechtlichen Verfolgung abgesehen werden kann.
  •  Eine normale oder einfache Menge liegt zwar oberhalb der geringen Menge, aber noch unterhalb der „nicht geringen Menge“ im Sinne des BtMG. Für den Umgang mit einer nicht geringen Menge ist eine Strafdrohung von nicht unter einem Jahr Freiheitsstrafe vorgesehen.
  •  Diese erhöht sich im Falle der Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge auf zwei Jahre. Wer als Mitglied einer Bande oder mit Waffen mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge Handel treibt oder sie einführt, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft, so die gesetzliche Angabe.

Darf die Polizei mein Zuhause nach Drogen durchsuchen?

Die Polizei hat das Recht, bei Verdacht auf unerlaubten Handel eine Hausdurchsuchung durchzuführen und den Beschuldigten auch in U-Haft zu nehmen.

In diesem Fall ist es umso wichtiger, einen Anwalt für Strafrecht zu kontaktieren. Er kann mit der Polizei sprechen und verhindern, dass der Beschuldigte Aussagen und Angaben zum Konsum, zur Menge der Drogen oder Ähnlichem macht, die für ihn nachteilig sein können. Ein Rechtsanwalt unserer Kanzlei in Düsseldorf wird Ihnen dank unserer ständigen Erreichbarkeit binnen kürzester Zeit zur Verfügung stehen und die Kommunikation mit der Polizei übernehmen oder die Vernehmung des Mandanten bei der Polizei begleiten.

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Wie lange steht ein BtM-Eintrag im Führungszeugnis?

Grundsätzlich wird eine Verurteilung nach dem BtMG in das Führungszeugnis aufgenommen. Es gibt jedoch bestimmte Ausnahmen. Eine Verurteilung zu einer Geldstrafe von bis zu 90 Tagessätzen wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ist nicht in das Führungszeugnis aufzunehmen, wenn im Bundeszentralregister keine weitere Strafe eingetragen ist.

 

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