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Unsere erfahrenen Anwälte helfen bei allen verkehrsrechtlichen Problemen

Ihnen droht der Führerscheinentzug? Es ist eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung („Idiotentest“) angeordnet worden? Sie sind von Fahrerflucht betroffen? Die auf Verkehrsrecht spezialisierten Anwälte der Anwaltssozietät Prof. Dr. Tondorf, Böhm und Leber in Düsseldorf sind bereits seit Jahren Experten für die unterschiedlichsten Probleme des Verkehrsrechts.

Mobilität ist ein wertvolles Gut. Das weiß jeder, dessen Auto schon einmal repariert werden musste oder der wegen eines Fahrverbotes nicht fahren konnte. Das Verkehrsrecht ist sehr komplex, da es sich aus verschiedensten Vorschriften des öffentlichen Rechts und des Privatrechts zusammensetzt. Unsere Kanzlei berät und vertritt Sie in allen Bereichen des Verkehrsrechts in Düsseldorf und Nordrhein-Westfalen. Auch bundesweit stehen wir Ihnen vor Gericht zur Seite.

Rechtsanwalt Gregor Leber vertritt Ihre Rechte als Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht gegenüber der Polizei, der Staatsanwaltschaft, Unfallgegnern, Führerscheinstellen und vor Gericht. Er verteidigt Mandanten seit Jahren bundesweit im Verkehrsstrafrecht oder bei Bußgeldverfahren aufgrund von Ordnungswidrigkeiten. Rechtsanwalt Sebastian Böhm unterstützt ihn mit seinen tiefgehenden Kenntnissen im Versicherungsrecht.

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Unsere Kanzlei hilft Ihnen beispielsweise bei Verkehrsunfall, Fahrverbot, Entzug des Führerscheins (Entziehung der Fahrerlaubnis), Schmerzensgeld, Körperverletzung, unerlaubtem Entfernen vom Unfallort und Medizinisch-Psychologischer Untersuchung (MPU-„Idiotentest“).

Wer zahlt den Schaden bei Fahrerflucht?

Das Verhalten bei Unfällen ist genau geregelt: Die Unfallgegner müssen sich identifizieren und ihre Personalien hinterlegen. Wer sich darüber hinwegsetzt, macht sich der Fahrerflucht schuldig und begeht damit eine ernst zu nehmende Straftat. Als Opfer bleiben Sie unter Umständen solange auf dem Schaden sitzen, bis der flüchtige Unfallverursacher identifiziert wurde. Ein Anwalt für Verkehrsrecht übernimmt für Sie die Vertretung in solchen Fällen und begleitet Sie dabei, Ihren Anspruch zu verfolgen und durchzusetzen. Die dafür relevanten Fragestellungen sind eng mit dem Versicherungsrecht verknüpft. 

Wann liegt Fahrerflucht vor?

Nach einem Unfall sind beide Parteien grundsätzlich verpflichtet, vor Ort zu bleiben. Auch wer einen Zettel mit Adresse, Namen oder Telefonnummer hinterlässt und danach den Unfallort verlässt, macht sich strafbar. Derjenige, der ein geparktes Auto beschädigt, muss in der Regel auf die Rückkehr des Fahrers warten. Wie lange er warten muss, hängt von der Schwere der Sachschäden ab.

Was droht bei Fahrerflucht?

Laut § 142 Strafgesetzbuch (StGB) kann auf eine Fahrerflucht eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren folgen. Wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort können außerdem zwei beziehungsweise drei Punkte in Flensburg, ein Fahrverbot von maximal sechs Monaten sowie die Entziehung der Fahrerlaubnis auf Sie zukommen. Das kann Ihnen ein Rechtsanwalt unserer Rechtsanwaltskanzlei in Düsseldorf genau erklären. Vieles richtet sich hier nach der Höhe des vorliegenden Schadens. Haben Sie sich der Fahrerflucht verdächtig gemacht, vertritt unser Rechtsanwalt Gregor Leber Sie als Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht gegenüber den Behörden und vor Gericht.

Vereinbaren Sie hier einen Beratungstermin zum Thema Fahrerflucht.

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Wer ordnet einen Führerscheinentzug an?

Eine Verwaltungsbehörde oder ein Gericht verhängt in der Regel den Entzug des Führerscheins, die Entziehung der Fahrerlaubnis. Im Verkehrsrecht sind das Fahrverbot und die Entziehung der Fahrerlaubnis die schwersten Maßnahmen überhaupt. Für Personen, die aus beruflichen Gründen auf ihr Auto und dementsprechend auf ihren Führerschein angewiesen sind, ist ein Fahrverbot oder gar ein Führerscheinentzug, die Entziehung der Fahrerlaubnis, existenzbedrohend. Fahrverbot und Entzug werden entweder in einem Bußgeldbescheid oder dem Urteil eines Strafgerichts zusätzlich zur Geldstrafe oder Freiheitsstrafe verhängt. Das Fahrverbot sowie der Entzug der Fahrerlaubnis sollen für mehr Sicherheit im Verkehr sorgen. Der verkehrserzieherische Aspekt spielt eine wichtige Rolle.

Wie lange dauert ein Führerscheinentzug?

Ein Fahrverbot gilt mindestens einen und höchstens sechs Monate. Wie lange der Führerscheinentzug dauert, hängt vom Verkehrsverstoß ab. In der Regel beträgt die Dauer mindestens sechs Monate. Allerdings räumen Strafrecht und Verkehrsrecht auch die Möglichkeit einer lebenslangen Führerscheinsperre oder eine Sperrfristverkürzung ein. Wenden Sie sich in solchen Fällen immer so früh wie möglich an einen spezialisierten Rechtsanwalt, der Sie beim Erhalt oder der Wiedererlangung Ihrer Fahrerlaubnis begleitet.

Damit Sie den Führerschein nach dem Entzug zurückbekommen, prüft die Behörde verschiedene Faktoren. Nimmt die Fahrerlaubnisbehörde an, dass Sie nicht mehr die erforderlichen Kenntnisse für eine Fahrerlaubnis besitzen, müssen Sie eine erneute Führerscheinprüfung abgelegen.

Bei wie vielen Punkten in Flensburg erfolgt der Führerscheinentzug?

Auch der Punktestand im Fahreignungsregister Flensburg kann einen dauerhaften Fahrerlaubnisentzug begründen. Seit der Punktereform im Mai 2014 ist die Höchstgrenze von 18 Punkten herabgesetzt worden. Haben sich auf Ihrem Punktekonto acht oder mehr Punkte angesammelt, kann Ihnen der Führerschein dauerhaft für mindestens sechs Monate entzogen werden. Anders als bei einem Fahrverbot wird Ihnen der Führerschein nach Ablauf dieser Sperrfrist auch bei einem Führerscheinentzug aufgrund zu vieler Punkte in Flensburg nicht wieder ausgehändigt. Betroffene müssen eine Neuerteilung des Führerscheins, der Fahrerlaubnis, beantragen. Oft ist eine solche Wiedererteilung an Bedingungen geknüpft, nämlich das man eine MPU („Idiotentest“) erfolgreich absolviert.

Was tun bei einem drohenden Führerscheinentzug?

Der Entzug des Führerscheins droht immer dann, wenn ein Autofahrer eine Straftat im Sinne des Verkehrsrechts begeht, also zum Beispiel alkoholisiert am Steuer sitzt oder nach einem Unfall Fahrerflucht begeht. Im Falle eines drohenden Führerscheinentzugs sollten Sie den Bescheid der Behörde immer durch einen Anwalt prüfen lassen, der sich im Bereich Verkehrsrecht spezialisiert hat. Mit dessen Hilfe können Sie vor allem dann Einspruch erheben, wenn Ihre wirtschaftliche Existenz bedroht ist.

Warum wird eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung („Idiotentest“) angeordnet?

Der Betroffene eines Führerscheinentzugs stellt einen Wiedererteilungsantrag für seine Fahrerlaubnis bei der Führerscheinstelle. Diese prüft, ob alle Erteilungsvoraussetzungen vorliegen oder ob eine MPU absolviert werden muss. Sollte eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung notwendig sein, so wird der Antragsteller aufgefordert, eine Begutachtungsstelle zu nennen. An diese geht die individuelle Eignungsfrage zur Klärung mittels Gutachten. Der Betroffene selbst sucht also die Begutachtungsstelle für seine Fahreignung aus. Es gibt hierbei keine Vorgaben, vorausgesetzt es handelt sich um eine akkreditierte Begutachtungsstelle. Eine solche gibt es auch in Düsseldorf. Ein Rechtsanwalt oder Fachanwalt für Verkehrsrecht berät Sie bei dem gesamten Verfahren und setzt seine anwaltliche Kompetenz ein, um Sie bei der MPU zu begleiten.

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Was passiert, wenn man die MPU („Idiotentest“) nicht besteht?

Wenn Ihr MPU-Gutachten negativ ausgefallen ist, liegen wichtige Entscheidungen vor Ihnen. Es gibt keine Sperrfrist für eine erneute Untersuchung. Aber Sie sollten sich intensiv auf eine erneute MPU („Idiotentest“) vorbereiten. Ohne Vorbereitung ist diese praktisch nicht zu schaffen.

Vor dem Beginn des Verfahrens kann der Betroffene eine Einverständniserklärung unterschreiben, die der MPU-Stelle erlaubt, das Gutachten direkt an die zuständige Führerscheinstelle weiterzuleiten. Dies sollten Sie nicht tun, weil das negative Gutachten dadurch aktenkundig wird und für zehn Jahre in der Akte verbleibt. Das ist für einen weiteren Anlauf bei der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung nicht förderlich. Daher ist es empfehlenswert, dass Betroffene die Einverständniserklärung nicht unterzeichnen. So erfährt die Führerscheinstelle nichts von dem gescheiterten Versuch.

Was kostet ein Anwalt für Verkehrsrecht?

Es gibt aber keine pauschale Antwort darauf, in welcher Höhe sich das Honorar eines Anwalts oder Fachanwalts für Verkehrsrecht bewegt.

Es gibt aber keine pauschale Antwort darauf, in welcher Höhe sich das Honorar eines Anwalts oder Fachanwalts für Verkehrsrecht bewegt. Die Anwaltskosten für einen im Verkehrsrecht arbeitenden Anwalt oder Fachanwalt richten sich entweder nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz oder nach einer Vergütungsvereinbarung.

Das gilt auch für die anwaltliche Beratung durch einen Rechtsanwalt unserer Kanzlei bei einem Personenschaden, bei Körperverletzung, Schmerzensgeld oder auch einer Ordnungswidrigkeit. Eine Rechtschutzversicherung ist insbesondere im Verkehrsrecht zu empfehlen. 

 

Wenn Sie keine Mitschuld am Unfallhergang tragen, muss die Haftpflichtversicherung Ihres Unfallgegners die Kosten für den Verkehrsrechtsanwalt übernehmen. Das deutsche Recht regelt Unfallschäden für Unfallopfer ohne Mitschuld folgendermaßen:

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Die geschädigte, unschuldige Partei soll nach Schadensabwicklung wieder so gestellt sein, als wäre der Unfall nicht passiert. Daher ist der Rechtsbeistand für Betroffene quasi kostenfrei. Diese Möglichkeit einer anwaltlichen Vertretung sollten Sie nach einem Unfall auch in Anspruch nehmen. 

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